Leichter Dämpfer für die Herren-Clubmannschaft

Das Team hatte Extra-Trainingsschichten eingelegt, war hoch motiviert und wollte nach dem verpatzten Saisonstart auf der eigenen Anlage glänzen. Unsere Herren-Clubmannschaft zeigte im Vergleich zum verpatzten Saisonstart zwei Wochen zuvor dann auch die erhoffte Leistungssteigerung. Zu fünf Punkten und neuer Spannung im Rennen um den Aufstieg in die Oberliga reichte es am Sonntag aber nicht. Das Team des GC Wasserburg Anholt konterte den Angriff und holte sich mit sechs Schlägen Vorsprung erneut den Tagessieg.


„Dass wir heute den angepeilten Sieg verpasst haben, diesen Schuh muss ich mir wohl vor allem selbst anziehen“, erklärte Felix Duden im Anschluss an den zweiten Landesligaspieltag. Unser Kapitän war an diesem Sonntag durch alle Tiefen und Höhen gegangen, die der Golfsport bereithält. Und sein Ergebnis war am Ende mitverantwortlich dafür, dass der GC Wasserburg Anholt den zweiten Tagessieg einfuhr und seine Favoritenstellung im Kampf um den Oberliga-Aufstieg untermauerte.


Duden hatte auf den ersten neun Spielbahnen losgelegt wie die Feuerwehr. Mit zwei unter Par und auf Platzrekordkurs ging er auf die Back Nine. „Was dann passiert ist, kann ich eigentlich selbst kaum erklären. Ich habe erst meinen Schwung und dann völlig den Faden verloren“, so Duden. Das gipfelte am Par4 der Spielbahn 15 mit zwei Strafschlägen, die er für das Spielen eines fremden Balles aufgebrummt bekam. Duden kam mit einer 84 und einer kuriosen Feststellung ins Klubhaus: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich für die zweite Neun schon mal 50 Schläge gebraucht habe, allerdings auch nicht daran, die ersten neun Loch schon mal besser gespielt zu haben.“