Preis von Refrath: Weidemann und Goriwoda kommen mit achtbaren Platzierungen ins Ziel


Lucas Goriwoda, Daniel Roesner und Justin Weidemann vertraten unsere Vereinsfarben in Köln

Köln. Lucas Goriwoda konnte den Weltranglisten-Punkten, die er vor wenigen Wochen für die NRW-Vizemeisterschaft bekam, keine weiteren hinzufügen und auch Justin Weidemann verpasste den Sprung in die Preisränge. Die beiden Youngster unseres Clubs gehörten beim hochkarätig besetzten „Preis von Refrath“ im Golf- und Landclub Köln aber dennoch zu den Gewinnern. Beide kehrten am Sonntag mit mehr als achtbaren Ergebnissen und wichtigen Erfahrungen heim.

"Wir hatten die Möglichkeit, einen wunderschönen und äußerst anspruchsvollen Platz in einem sehr gut aufgestellten Teilnehmerfeld zu spielen." Justin Weidemann

Für einen Angriff auf die vorderen Plätze reichte es nicht. Justin konnte am Sonntag den geteilten 15. Platz im 72 Teilnehmer großen und hochkarätig besetzten Feld verteidigen, den er sich durch starke Leistungen in den ersten beiden Runden am Samstag erkämpft hatte, Lucas fiel sieben Ränge auf den 22. Platz zurück. Aber als in Köln die Siegerehrung anstand, huschte trotz allem ein Lächeln über die Gesichter der beiden Spieler.


„Wir hatten die Möglichkeit, einen wunderschönen und äußerst anspruchsvollen Platz in einem sehr gut aufgestellten Teilnehmerfeld zu spielen“, kommentierte Justin und Lucas ergänzte: „54 Loch an zwei Tagen, das ist wie bei den Clubmeisterschaften. Die körperliche Belastung verbunden mit dem hohen Leistungsniveau, das war schon eine lohnenswerte Herausforderung.“


Nur zehn Spieler waren am Finaltag besser als Justin Weidemann


Lucas (77, 76) und Justin (83, 70) starteten am Sonntag mit einem Score von 153 Schlägen und dem Wunsch in die Finalrunde, noch ein paar Ränge gut zu machen. Doch beide erwischten nicht ihren besten Tag.


Justin kam nur schwer in sein Spiel, musste auf den ersten neun Spielbahnen häufig um die Pars kämpfen. Zu den Höhepunkten gehörte ein Up & down auf Spielbahn 6. Aus 40 Metern nagelte er den Ball aus einem Bunker mit hochgezogener Kante an die Fahne. Doch wirklich zwingend wurden seine diesmal Aktionen nicht. „Die Birdie-Putts sind nicht gefallen. Auf der 13 musste ich dann auch noch einen Wasserball hinnehmen“, kommentierte er seine 76er Runde. Nur zehn Spieler waren am Finaltag besser, doch im Tableau klettern konnte Justin nicht. Er verteidigte immerhin seinen Rang und wurde 15. in der Endabrechnung.


Lucas findet am Sonntag nicht zu seinem Spiel


Lucas fand am Finaltag nicht in seinen Schwungrhythmus. Ihm gelangen nur wenige solide Eisenschläge ins Grün. „Ich habe gleich zu Beginn der Runde einige Putts aus kurzer Distanz daneben geschoben und mir dadurch die Chance auf ein gutes Ergebnis genommen“, kommentierte er die 82, die er auf seiner Scorekarte notierte, „das war trotzdem ein super Wochenende auf einem tollen Platz.“


Daniel Roesner, der seine Teilnahme am „Preis von Refrath“ eher als Betreuung unserer beiden Talente verstand, konnte sich am Finaltag noch einmal verbessern. Unser Platzwart erzielte auf der Schlussrunde eine 83 und landete damit auf dem 55. Platz, vor der Leistung seiner beiden Clubmannschafts-Kollegen zog er den Hut: „Man kann Lucas und Justin nur gratulieren. Sie haben hier eine tolle Leistung gezeigt.“

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